Heute geht's durch die Lüneburger Heide. Davor steht aber das Verlassen des warmen Schlafsackes. Die morgendliche Kälte deutet einen wunderschönen Tag an.
Der Blick auf's Thermometer lässt die Zähne aufeinanderschlagen.
Selbst die Lkwplane der Ortliebtaschen zeigt sich widerspenstig bei diesen niedrigen Temperaturen.
7.30 Uhr sitzen wir auf dem Fahrrad. Nebel liegt noch auf dem See, die Sonne steigt langsam über die Baumwipfel.
Und hier noch schnell ein Rätsel, bevor Ulrike in den Urlaub fährt:
Auf wieviel Bildern unserer Reise ist bis heute Bier zu sehen?
Jede richtige Antwort gewinnt eine Flasche DDR-Premiumbier Radeberger.
( Es laufen unterschiedlich Angaben ein. Wir müssen selbst noch einmal zählen🤗)
Ein Bäcker rettet uns nach 10 km. Die Hände sind klamm.
frier
So langsam wärmt uns die Sonne durch und wir können die Bagbander Fleecejacken in die Ortliebtaschen verstauen. Wir durchfahren die Lüneburger Heide, Rothenburg, Ottersberg, Fischerhude und sind jetzt nach 83 km auf dem Campingplatz Am Hexenberg in der Sonne kurz vor Bremen-Borgfeld gelandet.
Unglaubliche 5,00 Euro pro Person, dafür scheinen wir allerdings die Jüngsten zu sein😂.
Friedrich bringt uns noch den Schlüssel für die Sanitäranlagen und eine Rolle Toilettenpapier. Der idyllische Platz scheint nicht auf Durchreisende eingerichtet zu sein. Aber alles sehr nett und bescheiden.
Das, was wir bei den Übernachtungsgebühren sparen, verzehren wir im nahen Gasthof. Wir sind die einzigen Gäste, obwohl die Küche nicht so schlecht ist.
Nun glaubt aber nicht, wir hätten uns nur durch den Elberadweg getrunken und die jeweilige Bierqualität mit der unseres Referenzbieres Ostfriesenbräu verglichen. Nein, wir haben uns natürlich auch mit dem deutschen Kulturgut auseinandergesetzt. So auch mit der Lüneburger Heide und ihrem Dichter Herman Löns.
Und hier nun ein weiteres Rätsel.
Löns war ja bekanntlich ein Heimatdichter und unverbesserlicher Antisemit. Dieses würde allein schon ausreichen, um ihn aus den bürgerlichen Bücherregalen zu verweisen. Leider hatte er auch noch eine weitere unangenehme Eigenschaft, er war erklärtermaßen Chauvinist. Nun die Frage:
Nach wie vielen Wochen brauchte er nach eigenen Angaben eine neue Geliebte?
Wer die Antwort weiß, dürfte ein für alle mal mit Löns fertig sein. Die schöne Heide hat ihn wirklich nicht verdient.
Der Preis: ein Liter echtes kosmopolitisches Ostfriesenbräu oder wahlweise ein Glas der echten Spreewaldgurken, die wir auf unserer Fahrt zu schätzen gelernt haben.
So wie es jetzt aussieht, werden wir Montag um 18.00 Uhr in Bagband eintreffen.






34! Inklusive Fässer bei de4 Bagbander Brauerei
AntwortenLöschenDa kann ich Bärbel nur zustimmen - zweimal durchgescrollt und auch ich komme auf 34 Bilder, jedoch deutlich mehr Flaschen bzw. Gläser. Aber das war ja nicht die Frage :-). Kommt gut an in Ostfriesland ...
AntwortenLöschenBier konsumiertet ihr(und andre)fleißig:
AntwortenLöschenIch komm' auf fünfunddreißig!
Bis ganz bald ��
Also mit dem letzten Bier ja 35....
AntwortenLöschenWie gesagt ,es ließen sich auch eine Flasche Grappa,Rum,Kräuterlikor und ein Glas Rosé ablichten...
Zum Thema Frauen... Ich schätze nach einer Woche - was ein Aufschneider
AntwortenLöschenClaudia
Beim letzten Rätsel muß ich passen..
AntwortenLöschenIch kenne weder Chauvinisten ,noch Hermann Löns.
Nur das Bierlied:
Hermann Löns ,die Heide,Heide brennt
Heide,Heide brennt,Heide,Heide brennt
Der Hermann brauchte alle 7 Wochen eine andere Geliebte - dieser Schwerenöter
AntwortenLöschenMit den Bierfässern erhöhe ich auf 36
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