Samstag, 7. September 2019

Weiter nordwest

Moin
Heute morgen regnet es bei lockeren 13 Grad.



Unter der Beobachtung interessierter Augen  schaffen wir es gerade die Zelte vor dem großen Regen abzubauen.

Wir frühstücken in der Campingplatzküche und erfahren von einem Sachsen, dass die Flüchtlinge an allem Schuld seien. Auf den Hinweis, dass ja nur 0 5 % in Sachsen leben würden, entgegnete er  " aber trotzdem".
Mit Argumenten war ihm nicht beizukommen. Aber freundlich war er dennoch und überbrachte Hossein persönlich die Nachricht von der Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen die Niederländer.



Und wie es so ist, kaum hat Mensch die Regenklamoten an, hört es auf zu regnen. Wir fahren die westliche Elbseite weiter und komplettieren unser Frühstück mit zuckersüßen Zwetschgen und Birnen.
                 Kurze Pause am Wegesrand

Leider gibt es heute keine Bilder. Die Internetverbindung ist zu schlecht.
Trotz einer dichten Wolkendecke stiegen die Temperaturen auf 22 Grad. 
Auf der Fähre Jessen kamen wir mit einer Radrenngruppe aus Dresden  ins Gespräch,  die uns auf die Burg Klöden aufmerksam machten. Dort könnten wir auch zelten. 
Nun stehen unsere Zelte am Fundament einer  romantischen  aber in einem  bedenklichen Bauzustand befindlichen mittelalterlichen Burg, direkt am burgeigenen Teich, in dem sich Schwäne und in der Dämmerung Biber tummeln . Unglaublich. 







Im Folterkeller


Mit der Rennradgruppe diskutierten  wir im Schlossbiergarten bei einem dunklen Lutherbräu die politischen Zustände in Sachsen. Gott sei dank gibt es auch politisch aufgeschlossene und demokratisch denkende Menschen in Sachsen. Eine tolle zwischenmenschliche Begegnung. 


Zum Abschluss des Tages  gab es  Pfifferlinge in Rührei auf Bratkartoffeln, natürlich ohne Speck.




Nun hoffentlich eine regenfreie  gute Nacht. Bilder gibt es morgen.
Wir haben mit den Betreibern morgen um 9.00 das Frühstück im Rittersaal vereinbart.

15,00 Euro pro Person inklusive Frühstück 




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