Moin!
Die Nacht war eigentlich um 4.30 beendet. Nicht vor Aufregung, sondern weil ein fast vergessenes aber doch bekanntes Geräusch durch das gekippte Schlafzimmerfenster zu hören war. Ich sagte noch gestern zu meiner Frau Bärbel, dass eigentlich alles zweitrangig sei, Hauptsache es würde morgen dem Weg zum Zug nicht regnen.
Ein herbstlicher Nieselregen fiel aus der dichten Wolkendecke, die ON mit den Bildern der völkisch grinsenden Backpfeifengesichter der AFD Wahlsieger in Sachsen, verstärkte noch die etwas betrübliche Stimmung beim morgendlichen Tee. Immerhin haben mehr als 27% der Sachsen eine nationalistisch u ausländerfeindliche Partei gewählt und da müssen wir nun durch.
Aber nützt ja nichts. Das Anrödeln der Regenschutzkleidung inklusive der Gamaschen ist immer schweißtreibend und kaum ist der letzte klemmende Reißverschluss geschlossen, hört es in der Regel auf zu regnen. So auch heute. Aber der Zeitplan musste unbedingt eingehalten werden. 9.41 Uhr Abfahrt Leer. Ein letztes Winken und ab ging's in voller Montour.
Pünktlich um 6.45 war Manni dann auch auf der Piste, nachdem er sich noch von Ilse verabschiedet hat
Eine dunkle, schwere Wolkendecke hing über uns, allerdings ohne sich zu entladen. Zur Aufhellung der Stimmung schlug Manni vor, eine Ehrenrunde über das Gelände der Bagbander Brauerei zu drehen, lag sie doch auf unserem Weg nach Leer.
Renè, der Braumeister war von unserer Promotiontour so begeistert, dass er uns noch mit einem Bier und angesichts der Temperaturen mit einer Original Ostfrienbräu-fleecejacke ausstattete.
Danke Renè, mit dem Bier haben wir nach dem Umsteigestress in Bremen und Hamburg nun im Zug Richtung Berlin ersteinmal unsere Nerven beruhigt. Ist ja reinste Medizin -).
Die Zeit ist dann doch knapp geworden und mit einer kreischenden Putzfrau im Nacken haben wir gerade noch auf dem Bahnsteig illegal radelnd, den Zug erreicht. Das war echt knapp.
Hossein hatte es da besser. Fahrrad und er würden zwei Stunden früher von seiner Frau Christiane nach Leer gefahren.
Nun erhielten wir gerade die Nachricht, dass er voraussichtlich auf Grund einer Verspätung seines Anschlusszuges in Berlin in unseren Zug zusteigen wird. So werden wir dann doch noch gemeinsam in Bad Schandau ankommen :-)
In Bremen mussten wir die Räder runter und rauf tragen. Fahrstühle blockiert und keine Rolltreppen. In Hamburg klappte es erstaunlich gut, trotz einer 10minütigen Verspätung.
Der Zug nach Prag ist vollkommen überfüllt und nur mit Not konnten alle Räder eingeladen werden. Nun sitzen wir auf dem Fußboden, frühstücken ersteinmal, genießen das Bier und die Leckereien, die uns eingepackt wurden.
Sitzplatz Deutsche Bahn
In Berlin stieg Hossein dann zu. Eigentlich passte sein Fahrrad nicht mehr in den Waggon. Aber die Schaffnerin hatte eiserne Nerven und regelte souverän den Verkehr.
Das erste Pilsner Urquell
Der Beginn einer tiefen Freundschaft. Alte Männer im Gespräch vertieft. Didi wollte auch den Elberadweg fahren.
Bagbander in Bad Schandau
Kruševice versus Babander im Test






















Der Beginn einer tiefen Freundschaft a)zwischen Hossein und dem grünen Männchen? oder b)zwischen euch und dem Pilsner Urquell? Das ist so nicht erkennbar!
AntwortenLöschenImmer net so an supen up de bilders
AntwortenLöschenUnd grüßt mir die sanfte gelbe,
AntwortenLöschenmit runden Ufern aus Sand,
die ruhig fließende Elbe
Ist noch besser als der 1. Kommentar,weil er zum Schwimmen einlädt
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